Das Unsichtbare – Mobbing am Arbeitsplatz

Mobbing findest Du überall im Leben

Das Unsichtbare - Mobbing am Arbeitsplatz

Das Unsichtbare – ein anderer Blogartikel
Mobbing am Arbeitsplatz

by Adela Rodriguez 2014

Ich schreibe das Jahr 2014.

Diesen Blogartikel habe ich geschrieben und bei der Arbeit abgegeben, weil in erster Linie ich in meiner Arbeitsstelle gemobbt wurde. Doch ich wusste schon zum vornherein, dass auch andere Personen noch schlimmer daran betroffen waren als ich und dass für diese Menschen jemand einstehen müsse, damit sich demzufolge etwas verändern konnte. Diesen Blogartikel traf natürlich wie eine Bombe ein, vor allem wenn dies in einer sozialen Institution passiert. Aber ich musste und wollte, mit all den Konsequenzen die auf mich zukommen würden, für Ehrlichkeit und Wahrheit einstehen und Klarheit in dieses Unsichtbare hinein bringen. Dieses Thema wurde ernst genommen und zumindest den Beteiligten die Möglichkeit gegeben sich äußern zu können.

Ich möchte heute etwas mit dir teilen, obwohl mir der Weg dahin nicht leicht gefallen ist. Ich habe lange gezögert, diesen Blogartikel zu schreiben und ihn auch abzugeben.

In den letzten Monaten habe ich viele Höhen und Tiefen durchlebt. Viele große Herausforderungen sind auf mich zugekommen. Habe auch viele Hüllen abgelegt, bin immer berührbarer, nahbarer und sensibler geworden. Manchmal habe ich mich nackt gefühlt, wenn ich auf der Straße lief, und wollte den Menschen sagen: „Geh sorgsam mit mir um“.

Heute möchte ich über ein großes, subtiles Thema unserer heutigen Gesellschaft schreiben:  Mobbing – Ein Thema der sich vor allem in Firmen und Schulen einnistet und man es kaum – ich würde fast sagen – gar nicht fassen kann. Ein Thema dass die betreffenden Personen den Boden unter den Füssen wegreißen kann und verheerende Folgen entstehen können. Aus Angst vor noch mehr Ausgrenzung ziehen sich diese Menschen noch mehr zurück und natürlich wird der „Sprache des Herzens“ keine Aufmerksamkeit geschenkt.

Kennst du diese Momente in deinem Leben?

Momente an denen deine Herzensstimme ganz leise zu dir spricht und dir sagt dass etwas nicht stimmig ist?

Momente an denen du dich fragst: „was habe ich falsch gemacht“?

Momente an denen du dich zurückziehst?

Momente an denen du an dich so zweifelst das du dich nicht mehr spürst?

Das sind Momente an denen wir unsere Herzensstimme ganz unterdrücken und gar nicht mehr hören, oder hören wollen. Wir hören sie nicht mehr, weil wir zu beschäftigt sind gar keine „Fehler“ zu machen. Weil wir zu beschäftigt sind dem Gegenüber zu gefallen um ja nicht mehr ausgegrenzt zu werden oder in diese „subtile, verletzbare Kritikspirale“ zu geraten.

Dieses „Subtiles“ kann man nicht fassen. Man kann es nicht beweisen, doch die betreffenden Personen können es am eigenen Leib fühlen und spüren.

Es ist das UNSICHTBARE! Dieses Unsichtbare kann entstehen wo viel Neid, Eifersucht, Groll und Wut sich einnistet. Diese Emotionen werden beim Betroffenen ganz subtil gesendet so dass Angst, Zweifel, Verletzbarkeit bis hin zu Depression und im schlimmsten Fall zu Selbstmord führen kann.

In unserer schnelllebigen, produktiven und materiellen Welt haben wir keine „Zeit“ den betroffenen Menschen für einen Moment in die Augen zu schauen um zu spüren was ihm bedrückt. Denn genau diese „Zeit“ für Theorie, Planung und Organisatorisches verloren gehen würde, und genau dieser Raum in unserer heutigen „Zeit“ wichtiger für unser „Gesellschaftssystem“ ist.

So entsteht für den betreffenden Menschen ein leerer Raum, in dem Platz für subtile, verletzbare Kritik und Ausgrenzung statt finden kann.

Doch das ist nicht die Welt die ich mir vorstelle. Heute mehr denn je, in unserem hektischen Alltag, sind wir dazu beauftragt, bewusster zu hören, bewusster zu schauen, bewusster zu reden und bewusster wahrzunehmen was um uns alles passiert. Die Augen und das Herz zu öffnen. Wir sind alle Menschen. Wir haben alle eine Seele und wir sind alle verletzlich. Das kann jedem von uns einmal passieren.

Ich weiß, dass meine Arbeit dazu beiträgt, dass Menschen glücklich sind und das glückliche Menschen Frieden schaffen können. Ich bin ein Mensch, der schaut: „Wo wollen wir hin?“ und nicht, „Wovon wollen wir weg?“

Und doch ist es unmittelbar wichtig, dass wir erst einmal wahrnehmen und sehen was im Raum ist.

Das alles können wir ändern, indem wir zu uns stehen und uns so zeigen wie wir sind. Indem wir keine Angst mehr haben müssen das auszusprechen was uns bedrückt. Indem wir uns mit unseren Emotionen zeigen dürfen. Und dass diese Emotionen zum „Mensch-Sein“ und zum „Leben“ dazu gehören. Dass wir alle unsere Schatten-Seiten haben. Und dass wir alle „WÜRDEVOLLE MENSCHEN“ sind.

Ob wir mobben oder gemobbt werden, spielt keine Rolle.

Wir sitzen alle im selben Boot!

Wir sind alle „Würdevolle-Menschen“!

Wir sind alle „Wertvolle-Menschen“!

Wir sind alle „Seelen-Menschen“!

Also schauen wir uns alle face-to-face an!

Schauen wir uns auf Augenhöhe!

Schauen wir uns auf der Herzenergie, damit wir uns menschlich begegnen können.

Ich gebe dir keine Anleitung wie das möglich ist. Ich habe sie nicht.

Auch kein Programm auf das du klicken kannst.

Kein Foto, was dir etwas sagen will.

Ich bin selber mit meiner Hausaufgabe beschäftigt. Und auch du solltest deine Hausaufgaben machen. Mobbing ist hier beschrieben auf Wikipedia

Aber ich gehe dafür, dass wir zu Vorbildern werden, an denen Menschen sich orientieren können. Wir es leichter machen können, für eine neue Welt zu gehen und selbst Vorbild für andere zu werden. Aufwachen auf allen Ebenen. Die Erde will der Himmel sein. Wir müssen nicht flüchten.

Wir müssen anfangen hier zu sein und zu lieben.

Von Herz zu Herz

Adela

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